Knieperkohl mit Kassler

Der Knieperkohl entstand im brandenburgischen Prignitz während des Dreißigjährigen Kriegs, der die Region durch Plünderungen und Seuchen völlig verheerte. Im Winter aßen die Menschen sonst Sauerkraut, doch in dem verwüsteten Landstrich gab es wenig zu essen, Weißkohl war nicht mehr vorhanden. So entschlossen sich die Prignitzer in der Not, blauen Stangenkohl - eigentlich Viehfutter -  Wein- und Kirschblätter zu säuern und daraus mit fetten Fleischstücken ein nahrhaftes Gericht zu kochen.

Zubereitung

  • Zwiebeln schälen, halbieren, in feine Scheiben schneiden und in einem Topf mit Schweineschmalz anschwitzen.
  • Knieperkohl zugeben und die Brühe angießen.
  • Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Lorbeer, Piment und Zucker würzen.
  • Kasseler auf den Kohl legen, Topf schließen und geringer Hitze auf dem Herd circa 1 Stunde köcheln lassen.

 

Zutaten (für 4 Personen)

1,5 Kg Knieperkohl
100 gr Schweineschmalz
3 Zwiebeln
200 ml Gemüsebrühe
4 Stück Kassöer
1 Lorbeerblatt
Piment
Zucker, Salz, Pfeffer

 

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