Fiera del Riso in Isola della Scala

Seit dem 15. Jahrhundert wird im Sumpfland der Bassa Veronese Reis angebaut.
Gemessen an den Reisgiganten aus dem Piemont ist die Produktion auf 200 Hektar relativ klein, doch das reine Schmelzwasser aus dem Monti Lessini, strenge Qualitätskriterien, wie der weitgehende Verzicht auf Chemie, und ein bodenschonende Fruchtwechsel machen aus dem Riso Vialone Nano eine Kostbarkeit.

Zentrum der Produktion ist das kleine Städtchen Isola della Scala. Schon in der Römerzeit Handelsplatz an der Via Claudia Augusta und ab 1136 zu befestigten Stadt ausgebaut.
Das schmucke Städtchen mit seinen romanischen Kirchen, Renaissance-Palästen und Villen kam durch den Anbau und Handel mit dem weißen Korn schnell zu Wohlstand - und ehrt den herkunftsgeschützten Reis jeden Herbst mit einem vierwöchigen Fest.

Das „Risotto all’isolana“ – das klassische Rezept des Ortes – ist ein sehr schmackhaftes Risotto mit magerem Kalbfleisch, Schweinefleisch, Zimt, Rosmarin und reichlich frisch geriebenem Grana Padano.
Rund 300 000 Risotti verteilen die 300 Köche jedes Jahr an die halbe Millionen Besucher des Events, aber auch andere Reisspezialitäten wie die süße Reistorte oder ein erfrischender Reissalat werden verkostet.

Das jeweils beste Rezept und das interessanteste Reisgericht werden in einem Kochwettbewerb ermittelt.
Außerdem gibt es ein höchst abwechslungsreiches Rahmenprogramm aus Sport, Kunst und Kultur – mal folkloristisch, mal modern.  
Die lokalen Erzeuger präsentieren ihre Produkte oder führen die Besucher entlang der Strada del Riso zu den Reisfeldern, Renaissanceschlössern oder und historischen Mühlen, wie der Pila Vecia aus dem Jahre 1650.

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Fiera del Riso in Isola della Scala

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