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Schloss Lebenberg bei Tscherms

An der Nahtstelle zweier Kulturen: Die Südtiroler Weinstraße

Nals, Terlan, Salurn oder Bozen: Durch 15 Gemeinden führt die Südtiroler Weinstraße, die ältesten ihrer Art in Italien. Vorbei an mehr als 180 Burgen, Schlösser und Adelssitzen.
Unzählige Winzer pflegen rund 4300 Hektar Rebflächen - und keltern aus deren Trauben weltbekannt Weine.
Entlang des Weges kann man den Kellereien einen Besuch abstatten - oder die Hausherren führen Interessierte durch die Weinberge. Es gibt Wildkräuterwanderungen oder Genuss-Radtouren, Weinseminare und Grappa-Führungen - und mittelalterliche Wehrstädte voll historischer Zeugnisse.

Olivenhain bei Alcaudete

Andalusiens grünes Gold: Die Route der Oliven

Phönizier brachten die ersten Olivenstecklinge nach Andalusien - vor fast 3000 Jahren. Heute prägen Millionen von Bäumen die Landschaft im Norden der Region. Durch die führt - westlich von Jaen - ein gut ausgeschilderter Weg: Die Route der Oliven.
Wer ihr folgt, trifft auf Olivenbauern, die in ihren Mühlen zu Ölverkostungen einladen. Auf Museen und antike Fundstätten, die zeigen, wie früher hier Öl gewonnen wurde. Auf eine reiche Flora und Fauna in den Olivenhainen oder auf Spa-Tempel, die sich auf die Behandlung mit Olivenöl spezialisiert haben.

Weinberg bei Arbois

Anders als die anderen: Die Jura-Weinstraße

Vin Jaune, Vin de paille oder Macvin du Jura: In den entlegenen Bergdörfern des Jura reifen seit mehr als 1000 Jahren außergewöhnliche Weine. Vor allem die drei Süßweine genießen und Kennern hohes Ansehen.
Auf der 80 Kilometer langen Route des Vins du Jura erfahren Reisende Wissenswertes über deren ungewöhnliche Produktionsverfahren - zum Beispiel im Musée de la Vigne et du Vin, dem Weinmuseum von Arbois - und können die Weine bei den Winzern verkosten. Einen Besuch wert sind aber auch die Schlösser, Kirchen und Abteien entlang des Weges von Salins-les-Bains nach Saint-Amour.