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Reben vor Weingut Châteauneuf-du-Pape

An den Hängen der Rhone: Die Weinstraße Côtes du Rhône

Hermitage, Châteauneuf-du-Pape, Gigondas: Einige der bekanntesten Weine Frankreichs stammen aus dem Anbaugebiet Côtes du Rhône. Aber auch die anderen rund 7000 Produktionsbetriebe keltern zum Teil ausgezeichnete Tropfen.
Wer der ausgeschilderten Weinroute folgt, kann viele Kellereien, in den Fels gehauenen Lagerstätten und Chateaus besuchen. Es gibt mittelalterliche Dörfer mit engen Gassen, Befestigungsmauern und -türmen (Condrieu), gotische Paläste (Avignon) und prächtige Renaissanceschlösser (Grignan) zu entdecken. Toptipp für Wanderer: Der Naturpark Luberon mit ausgedehnten Eichenwäldern.

Schloss Lebenberg bei Tscherms

An der Nahtstelle zweier Kulturen: Die Südtiroler Weinstraße

Nals, Terlan, Salurn oder Bozen: Durch 15 Gemeinden führt die Südtiroler Weinstraße, die ältesten ihrer Art in Italien. Vorbei an mehr als 180 Burgen, Schlösser und Adelssitzen.
Unzählige Winzer pflegen rund 4300 Hektar Rebflächen - und keltern aus deren Trauben weltbekannt Weine.
Entlang des Weges kann man den Kellereien einen Besuch abstatten - oder die Hausherren führen Interessierte durch die Weinberge. Es gibt Wildkräuterwanderungen oder Genuss-Radtouren, Weinseminare und Grappa-Führungen - und mittelalterliche Wehrstädte voll historischer Zeugnisse.

Olivenhain bei Alcaudete

Andalusiens grünes Gold: Die Route der Oliven

Phönizier brachten die ersten Olivenstecklinge nach Andalusien - vor fast 3000 Jahren. Heute prägen Millionen von Bäumen die Landschaft im Norden der Region. Durch die führt - westlich von Jaen - ein gut ausgeschilderter Weg: Die Route der Oliven.
Wer ihr folgt, trifft auf Olivenbauern, die in ihren Mühlen zu Ölverkostungen einladen. Auf Museen und antike Fundstätten, die zeigen, wie früher hier Öl gewonnen wurde. Auf eine reiche Flora und Fauna in den Olivenhainen oder auf Spa-Tempel, die sich auf die Behandlung mit Olivenöl spezialisiert haben.