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Kolonne von Saumtiern auf der Teufelsbrücke

Auf alten Handelswegen: Die Sbrinz-Route

Jahrhundertelang brachten die Säumer Schweizer Käse auf Eselsrücken über die Alpen in die reichen Städte Norditaliens und tauschten Sbinz, Emmentaler und Gryuer gegen Mais, Wein, Gewürze und Tuch. 
Auf sieben Etappen - von Luzern nach Domodossola - kann man den rund 300 Kilometer langen Handelsweg durchwandern - und dabei Höhenunterschiede von 2000 Metern überwinden.
Die Strecke führt vorbei an alten Kulturlandschafen und Klöstern, über Pässe und durch Täler. Dabei gibt es am Wegesrand Gaststätten, die zum Verschnaufen einladen. Beste Reisezeit: Im August während der Säumer-Wanderwochen.

Salzturm im Salzreich von Trinwillershagen

Auf alten Salzpfaden: Von Bad Sülze nach Dändorf an der Ostsee

Von Bad Sülze im Recknitztal über Marlow und Ribnitz führt seit dem Mittelalter eine Salzstraße zur Ostsee. Auf Prahmbooten wurde das kostbare Salz an den Saaler Bodden transportiert und dann weiter nach Wismar verschifft. Eine touristische Themenroute zeigt auf rund 40 Kilometern Besuchern Salz das Leben der Menschen entlang der Recknitz prägte.
So vermittelt das Salzmuseum in Bad Sülzen die Salinen- und Kurgeschichte des Ortes - und organisiert Anfang Juli ein Salzfest. Im Salzreich in Trinwillershagen kann man in einen Turm - gefertigt aus 32 000 Kilo Natursalz - eine heilsame Solevernebelung genießen. Auch Touren mit dem Rad oder dem Kanu entlang der alten Salzstraße sind möglich.

Auf den Spuren der Marone: Der Eisacktaler Kastanienwanderweg

Prächtige Mischwälder und sattgrüne Wiesen: Von Kloster Neustift bei Brixen bis zur Burg Runkelstein zieht sich der 63 Kilometer lange, markierte Kastanienwanderweg durch das Eisacktal - vorbei an einzigartigen Kultur- und Naturdenkmälern sowie prächtigen Maronenhainen.
Zu sehen gibt es viel: Das Kloster Säben oder das Renaissanceschloss Velthurns. Der Wasserfall am Ganderbach oder die weißen Erdpyramiden: Steinzeitlicher Moränenlehm, die sich zu bizarren Gebilden türmten. Buschenschänken und Wirtshäuser laden entlang des Weges zum Essen und Trinken ein - vor allem während der Kastanientage.